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Lilian Binder

hi, wir sind Lilian und Kristin.


Wir haben uns 2021 in der Ausbildung zur Trauerbegleiterin kennengelernt und  auf Anhieb verstanden. Aus einem kurzen Call für eine Gruppenarbeit wurden drei Stunden tiefes Gespräch über Verlust, das Leben und den Tod.

Inzwischen verbindet uns nicht nur eine Freundschaft, sondern auch eine gemeinsame Haltung: Wir sind überzeugt davon, dass das Leben ehrlicher, tiefer und schöner wird, wenn wir auch den Abschieden darin Raum geben. 

Trauerbegleiterinnen Lilian Binder und Kristin Schall auf Straße

Lilian Binder

Trauerbegleiterin Lilian Binder nah

In meinem Leben gab es Verluste, die mich nicht nur tief getroffen, sondern auch verändert haben. Ich habe erlebt, wie einsam Trauer machen kann und wie gut es tut, einen Ort zu haben, an dem man sich erlaubt, einfach so zu sein, wie man gerade ist.

Schon in meiner Zeit als Sterbebegleiterin habe ich gemerkt, wie sehr uns Trauer an das erinnert, was uns wirklich wichtig ist: Liebe, Verbindung, Echtheit. Und wie wenig Platz wir ihr oft geben - weil wir nicht wissen, wie wir mit ihr umgehen sollen, weil wir in einer Welt leben, in der wir wieder schnell funktionieren sollen.

Ich wünsche mir, dass wir Trauer wieder mehr ins Leben holen, weil sie ein zutiefst menschliches Erleben ist, das uns früher oder später alle betrifft - und niemand damit allein sein muss.

Warum bin ich Trauerbegleiterin geworden?

Kristin Schall 

Trauerbegleiterin Kristin Schall nah
Seit meiner Kindheit hatte ich Angst vor dem Tod – meinem eigenen und dem meiner Liebsten. Als Erwachsene suchte ich auf Reisen, in Büchern und durch Selbsterfahrung nach Antworten.
Durch meine persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema habe ich verstanden, dass unser gesellschaftlicher Umgang mit Sterben, Tod und Trauer nicht gerade hilfreich ist, um die Berührungsängste damit abzubauen. 
Mit 30 habe ich ich meinen bisherigen Berufsweg hinter mir gelassen und mich voll und ganz dem Wunsch gewidmet, Menschen in Abschiedsprozessen zu begleiten. Zuerst als Bestatterin, heute als Begleiterin für das, was nach der Beisetzung kommt: den Weg in ein neues Leben. Ich habe gelernt, wie sehr uns die bewusste Auseinandersetzung mit Tod und Trauer stärkt – als Individuen und als Gemeinschaft.

Warum bin ich Trauerbegleiterin geworden?

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